Dienstag, 12. Februar 2013

Kommentar zum Rheinpfalzinterview mit Verbandsbürgermeister Magsig

"Das Thema des Jahres ist die Energiewende"


Progoellheim: Energiewende ja, aber ohne Umweltzerstörung und ethische Verfehlungen wie die NawaRo-„Bio“gasanlage! 

Vorabschicken möchten wir folgende Äußerungen Herrn Magsigs aus der jüngeren Vergangenheit:

Noch vor den Kommunalwahlen äußerte sich Herr Magsig recht zurückhaltend zur „Flächenversieglung“ von Ackerflächen:
Auf die Frage, ob man 250 Hektar für 25 Prozent Solarstrom vertreten könne antwortete er mit folgender Gegenfrage:  
“Haben wir solch große Flächen, die für eine solche Nutzung auch zur Verfügung stehen? Oder ist es nicht zu vertreten, landwirtschaftlich hochwertige Flächen für solche Zwecke zu ‘opfern’?” (...) Auf die Frage, ob er Ackerflächen für "Bio"gasanlagen befürworte, antwortete er:  Dies sei auch eine “ethisch-moralische” Frage!
Auf die Frage nach der zu vertretenden Anzahl an Windkraftanlagen äußerte sich Herr Magsig folgendermaßen:
"Allerdings halte ich die Frage der Beeinträchtigung der betroffenen Bevölkerung für äußerst wesentlich (…)
Ein wesentlicher Gesichtspunkt ist aus meiner Sicht auch die touristische Frage.”  
(Quelle: http://blog.100-prozent-erneuerbar.de/wordpress/2009/06/06/925/  - Sonderbeilage Donnersberg)

Zum damaligen Zeitpunkt führte Herr Magsig noch die Beeinträchtigung betroffener Bürgerinnen und Bürger an, ebenso die Beeinflussung des Fremdenverkehrs…!  
Wie Herr Magsig das heute sieht und was wir darüber denken, können Sie in den folgenden kommentierten Auszügen des Rheinpfalz-Interviews nachlesen... 

Vorwort Progoellheims: Ohne Rücksicht auf die Interessen
(Bürgerbefragung, Einwände) vieler Bürgerinnen und Bürger, ohne Beachtung wissenschaftlicher Studien (z.B. Leopoldina Studie), ohne die Beachtung bundesweiter Tendenzen [ Die Biogas-Branche hat enorme Probleme! Der Zubau 2012 lag unter 300 Anlagen. Verglichen mit dem Vorjahr (über 1000 Anlagen) ist das eine Vollbremsung.] und ohne die Beachtung klimatischer Risiken und Naturzerstörung wird in Göllheim unter dem Deckmantel der Energiewende das höchst fragliche Projekt NawaRo-"Bio"gasanlage weiterhin verfolgt.

Es folgen Auszüge aus dem Rheinpfalz-Interview mit Herrn Klaus-Dieter Magsig, lesen Sie hier weiter...

Mittwoch, 6. Februar 2013

Hintergrundinfos Methangasanlage Göllheim: "Scheindemokratie in Göllheim"Antrag auf amtliche ...

Hintergrundinfos Methangasanlage Göllheim: "Scheindemokratie in Göllheim"Antrag auf amtliche ...: "Scheindemokratie in Göllheim" Antrag auf amtliche Bürgerbefragung vom Göllheimer Gemeinderat abgeschmettert! -  Angst vor Bürger votum ....

"Scheindemokratie in Göllheim"

Antrag auf amtliche Bürgerbefragung vom Göllheimer Gemeinderat abgeschmettert! -  Angst vor Bürgervotum...oder Sinn der Bürgerbefragung nicht verstanden!? 

Hier gehts zur Stellungnahme welche von  Herrn Prof. Dr.-Ing. Schanzenbach am 05.02.2013, in seiner
Funktion als Bürgervertreter, vor dem Göllheimer Gemeinderat, vorgetragen wurde. Ebenso finden Sie dort auch die formale Ausfertigung des Bürgerantrags.
Aktuell:  
"Sternstunde" der Demokratie  - ein Kommentar von Thomas Mattern, Ortsbürgermeister  
der Gemeinde Lautersheim, zur Ablehnung des Bürgerantrags auf Einwohnerbefragung durch den 
Göllheimer Gemeinderat.

Aktuelle Infos unter:      http://www.progoellheim.eu

Dienstag, 11. Dezember 2012

Uns stinkts! Kommentar Progoellheims zur Berichterstattung der Rheinpfalz: "Kaffeefahrt zur NawaRo-Gasanlage" Ramstein"



"Volksverdummung geht in die nächste Runde!"

Die Propaganda für die NawaRo-Biogasanlage seitens der Gemeinde Göllheim, vertreten durch Ortsbürgermeister Dieter Hartmüller (unterstützt durch Verbandsbürgermeister Magsig), und die JUWI holding AG in Wörrstadt geht weiter...

...Wir ersparen uns ausführliche Kommentare zu diesem Propagandabericht erschienen in der Rheinpfalz -  kleine rethorische Anmerkungen oder eine selbsterklärende Verlinkung, weche Sie vorraussichtlich von unserer Homepage www.progoellheim.eu gewohnt sind, konnten wir jedoch nicht ganz unterlassen...

Hier der Rheinpfalzartikel zur "Kaffeefahrt NawaRo-Biogasanlage" Göllheim:

„Man hat praktisch nichts gerochen“
INTERVIEW: Göllheims Bürgermeister Dieter Hartmüller über die Info-Fahrt zur Ramsteiner Biogasanlage

GÖLLHEIM. Vertrauen ist gut – selber Nachschauen ist besser. Das gilt auch bei der Beurteilung von Risiken und Chancen der Energiewende. Vor dem Hintergrund andauernder Aktivitäten der Gegner der geplanten Biogasanlage zwischen Göllheim und Lautersheim nahmen Göllheimer Bürger* die Gelegenheit wahr, eine von der Firma Juwi errichtete Biogasanlage in Ramstein zu besuchen. Der Grund: Sie entspricht in Größe, Technik und Auslegung in etwa der Anlage, die in der Verbandsgemeinde Göllheim entstehen soll. Anja Hartmetz hat sich im Nachgang der Fahrt mit dem Göllheimer Ortsbürgermeister Dieter Hartmülller unterhalten.Herr Hartmüller, wie viele interessierte Bürger haben an der Fahrt teilgenommen?Knapp 30.

Da haben Biogas-Gegner doch sicher auch die Gelegenheit genutzt, sich direkt vor Ort einmal zu informieren?Ich kenne die Einstellung einiger der Teilnehmer aus dem direkten Gespräch und konnte auch den gemachten Äußerungen einiges entnehmen. Wenn ich das alles richtig deute, hat an dieser Fahrt keiner der Gegner teilgenommen.**

Überrascht Sie das?Nein, das überrascht mich nicht. Ich gehe davon aus, dass viele der Gegner sich nicht mehr von ihrer bereits gefasstenMeinung abbringen lassen möchten. Darüber hinaus habe ich den Eindruck, dass die Bürger, die der Anlage neutral gegenüberstehen oder sie befürworten, schon längst genug von dem Hin und Her haben und endlich eine Entscheidung wollen. ??! ;) Diese wird in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen, wahrscheinlich abererst im neuen Jahr, fallen. Mir ging es bei dieser Fahrt, die ja die Firma Juwi organisiert hat, darum, auch bei einer späteren Entscheidung sagen zu können: Wir haben alle Möglichkeiten genutzt, um unsere Bürger zu informieren. ;) lach

Wie war die Exkursion organisiert?Sehr gut. Herr Atanasov, der als Projektmanager für Ramstein und später auch für Göllheim zuständig ist, hat durch die Anlage geführt und die Fragen beantwortet. Da viele derTeilnehmer vor allem Bedenken wegen des Geruchs hatten, wurde zunächst einGeruchstest in 400 Metern Entfernung von der Anlage gemacht, danach wurde bei100 Metern nochmals haltgemacht.***

Und, hat’s gestunken?Nein, man hat praktisch nichts gerochen. Auf der Anlage selbst gab es die Gelegenheit zu einem Gespräch mit einem der Substratlieferanten. Er hat über die Anfahrt des Gärgutes informiert. Eine große Befürchtung von vielen Bürgern war ja, dass da täglich angefahren wird.


Gab es auch in Ramstein Proteste im Vorfeld?Protest ja, allerdings wohl in wesentlich geringerem Umfang. Nachdem die Anlage dann aber gebaut war und lief, hatte sich das offenbar schnell erledigt. Im Übrigen war das Genehmigungsverfahren natürlich viel kürzer als bei uns. Warum wohl? Das hängt mit der Änderung der Konzeption der Anlage und dem dadurch notwendigen neuen Bebauungsplanverfahren zusammen.

Welche strittigen Fragen wurden noch diskutiert?Die Problematik, dass durch Biogasanlagen Ackerflächen der Lebensmittelproduktion entzogen werden. Um es einmal klar zu sagen: Kein Befürworter der GöllheimerAnlage will, dass irgendwo Menschen verhungern. Es wurde auch erklärt: Wenn dieAnlage nicht gebaut wird, kommt deshalb kein einziger Sack Mais, kein SackGetreide mehr in die Hungerregionen dieser Welt. Wir haben einVerteilungsproblem. Es wird nach wie vor fast die Hälfte der Lebensmittel vernichtet, Getreide, Gemüse und andere Nahrungsmittel werden untergepflügt, weil sie irgendwelchen Normen nicht genügen.

Wie haben die Bürger vor Ort reagiert?Sehr positiv. Viele haben gesagt: „Wir sind froh, dass wir dabei waren und uns selbst ein Bild machen konnten.“ ...das ist ja unglaublich - hätten auch SIE ein solches Ergebnis für möglich gehalten?;)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Donnersberger Rundschau
Ausgabe: Nr.286
Datum: Freitag, den 07. Dezember 2012
Seite: Nr.15
"Deep-Link"-Referenznummer: '91_6278740'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper

*/** in der Hauptsache nahmen "poltisch Involvierte" an dieser Fahrt teil... ein Schelm wer böses hierbei denkt ;)

Dienstag, 27. November 2012

"Verneblungstaktik Göllheimer Kommunalpolitik"

Nach dem grandiosen Einspruchergebnis gegen die geplante NawaRo-"Bio"gasanlage (wir berichten) versuchen die, welche politisch dieses Bauprojekt verantworten müssen, dem Bürger etwas vorzugaukeln. Doch lesen Sie selbst und machen Sie sich selbst Ihre Gedanken zu diesen unmöglichen, dreisten Vorgängen in Göllheim...

"Sand in die Augen gestreut...!" 

Drei Kommentare als Reaktion auf die "Nebelkerze Bürgerbrief" von Göllheims Ortsbürgermeister und seinen Beigeordneten vom 23.11.2011

 ► Kommentar von Herrn Norbert Pasternack (SPD), aktuelles Mitglied des Göllheimer        Gemeinderats  (hier bitte klicken)

► Kommentar von Herrn W. Wettlaufer, (hier bitte klicken), Dipol. Biologe, Carlsberg / Tübingen   


► Kommentar Progoellheims (hier bitte klicken)


 

Die Propaganda für die NawaRo-"Bio"gasanlage geht weiter:

"Der Gipfel der Dreistigkeit"

Jetzt wird wieder einmal von der Verwaltung Göllheim versucht eine "Kaffeefahrt" zu einer bereits bestehenden  "Bio"-gasanlage von JUWI zu organisieren, um ahnungslose Bürger zu `bekehren`?! bzw. sich später einmal mehr zu brüsten man habe doch ganz ausführlich informiert...(vgl. unten: "Rheinpfalz-Propaganda")

...Werbung für JUWI, organisiert durch die VG Göllheim, auf  Kosten des Steuerzahlers...!!!?


VG GÖLLheim


GÖLLHEIM Info-Tour zu Biogasanlage. Die Firma Juwi bietet zur allgemeinen Information am 1. Dezember eine Fahrt zur neu errichteten Biogasanlage in Ramstein-Miesenbach an. Abfahrt ist um 9 Uhr am neuen Marktplatz in Göllheim. Ankunft ist für etwa 13 Uhr vorgesehen. Interessierte Bürger können sich unter der Telefonnummer 06351 4499-42 oder per e-mail unter der Adresse: leidinger@vg-goellheim.de anmelden.


Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Donnersberger Rundschau
Ausgabe: Nr.274
Datum: Samstag, den 24. November 2012
Seite: Nr.16
"Deep-Link"-Referenznummer: '91_5938680'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper

Sonntag, 11. November 2012

Offizielle Pressemitteilung zur 2. Offenlegung des Bebauungsplanes „`B´iogasanlage, Änderung I“

Offizielle Pressemitteilung zur 2. Offenlegung des Bebauungsplanes „Biogasanlage, Änderung I"



Folgende Pressemitteilung wurde von Seiten der Bürgerinitiative Duchblick an lokale und überregionale Medien zur Veröffentlichung weitergeleitet:







Bürgerinitiative 
„Durchblick !“e.V.
Energiewende – aber richtig!
c/o Ralf Klawitter
Adolf-von-Nassau-Straße 37
67308 Rüssingen

Göllheim, 11.11.2012

Pressemitteilung

   

Göllheim Die BI „Durchblick !“ und Progoellheim haben die bei ihnen eingereichten Einsprüche zur 2. Offenlegung des Bebauungsplanes „Biogasanlage, Änderung I“ bei der VG Göllheim abgegeben. Bestätigt von der Verwaltung wurden in einem ersten Aufschlag 1.638 Einsprüche insgesamt, davon 765 aus der Ortsgemeinde Göllheim. Noch weitere Einsprüche wurden in der Folge sowohl von der BI „Durchblick“ und Progoellheim, aber auch von engagierten Bürgerinnen und Bürgern vorgelegt.

Viele Gespräche haben gezeigt, dass diese Zahlen die zunehmenden Sorgen und Ängste in der Bevölkerung eindrucksvoll untermauern. Vor diesem Hintergrund gewinnt der ebenfalls bei der Verwaltung eingereichte, von 408 Einwohnerngestützte Antrag auf eine amtliche Einwohnerbefragung in Göllheim an grundsätzlicher Bedeutung.

Nach Aussagen von Bürgern „…habe die Biogasanlage Sankt Alban negative Auswirkungen auf die Lebensqualität …. Nicht nur wegen des Geruchs, sondern auch wegen Lärm und Dreck in Verbindung mit deren Betrieb.“ (siehe RHEINPFALZ-Artikel vom 10.11.2012: Kritik an * „Goldgräberstimmung“).

* Kritik an „Goldgräberstimmung“

(...) "Für den Nabu – allein im Donnersbergkreis hat er 2450 Mitglieder – sei die naturverträgliche Wirtschaftsentwicklung der erneuerbaren Energien angesichts der Klimaerwärmung zentrale Herausforderung für Mensch und Natur. Allerdings sei das Ziel, in Rheinland-Pfalz bereits im Jahr 2030 die benötigte Energie zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen zu beziehen, zumindest sehr ambitioniert, sagte Schuch. Selbst das grün regierte Baden-Württemberg lasse sich 20 Jahre länger Zeit. Biomasse käme wegen seiner Konkurrenz zur Erzeugung von Nahrungsmitteln aus Sicht des Nabu nur für die Verwertung von ohnehin anfallenden Resten infrage. Aus dem gleichen Grund sei Solarenergie nur auf vorhandenen Dach- und versiegelten Flächen sinnvoll, auf keinen Fall in Form von Freiflächenanlagen auf Acker- oder Weideland. Wirtschaftlich und ökologisch optimal sei eine Kombination aus Photovoltaik und Windkraft, nicht zuletzt aus Gründen einer effektiven Netzauslastung. Es sei durchaus möglich, auf zwei Prozent der Landesfläche die erforderlichen zusätzlichen 20 Terawattstunden Strom zu produzieren und die dafür benötigten 1700 zusätzlichen Windräder so zu platzieren, das Vogelflug und Fledermauspopulationen kaum oder nicht beeinträchtigt würden, so Schuch.

In der anschließenden Diskussion sagten Bürger, dass sie beobachtet hätten, dass Kraniche etwa im Appeltal von den Windrädern auf dem Schneeberghof in ihrem Zugverhalten irritiert würden. Auch habe die Biogasanlage bei Sankt Alban negative Auswirkungen auf die Lebensqualität im Nachbardorf Gerbach. Nicht nur wegen des Geruchs, sondern auch wegen Lärm und Dreck in Verbindung mit deren Betrieb. Zu Transport und Verwertbarkeit des durch Windräder produzierten Stroms sagte Schuch, dass die Situation in Rheinland-Pfalz sehr viel besser sei als etwa in Norddeutschland, wo es tatsächlich vorkomme, dass Strom zwar produziert, aber nicht transportiert werden könne und die Netzbetreiber Entschädigungszahlungen leisten.

In der Diskussion war immer wieder von einem „unkoordinierten Planungschaos“ die Rede, aber auch davon, dass die Belastungen und Gefahren durch ehemalige militärische Liegenschaften in Schönborn und Bisterschied doch sehr viel höher gewesen seien als jetzt durch die Windräder, was zum Beispiel den Landschaftsverbrauch angehe. Einig war man sich, dass die Energiewende eine Jahrhundertaufgabe sei, für die jedoch ein Masterplan fehle. Ein Sprecher der Bürgerinitiative, die in Göllheim vehement gegen eine geplante Biogasanlage zu Felde zieht, sprach von einem Subventionssumpf und zog das resignierte Fazit, dass von der Politik, auch von den Grünen, keine Unterstützung zu erwarten sei." (...) (mhz)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Donnersberger Rundschau
Ausgabe: Nr.262
Datum: Samstag, den 10. November 2012
Seite: Nr.18
"Deep-Link"-Referenznummer: '91_5554621'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper